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  • annaschubries

Produktiv von zuhause arbeiten

Aktualisiert: 20. Mai 2022


Als Selbstständige/r muss man sich seine Struktur und Ordnung im Arbeitstag selber erarbeiten und sich Timelines setzen, um seine Ziele zu erreichen. Das fällt einem nicht immer leicht. Ich möchte Dir mit diesem Blogbeitrag Tipps geben, wie Du es schaffst, einen strukturierten und vor allem produktiveren Arbeitstag zu gestalten.



1. Schaffe Dir ein Umfeld mit besten Bedingungen


Das Wichtigste überhaupt, um konzentriert arbeiten zu können, ist sich ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Denn dieser Ort wird deine Konzentration und gleichzeitig deine Produktivität beeinflussen. Ich vergleiche das immer gerne mit dem Sportlerleben, wo man sich auf einen wichtigen Wettkampf vorbereitet. In einem Vorbereitungscamp oder in einem Trainingslager hat man immer das gleiche Umfeld, die gleichen Regeln und die gleichen Abläufe. Man steht zur selben Zeit auf, isst um die gleiche Uhrzeit und auch die Trainingseinheiten liegen im gleichen Zeitfenster, ob am vorigen oder dem Tag danach.


Deshalb ist es besonders wichtig, sich einen Ort zu suchen, wo man sich wohlfühlt. Zuallererst sollte man Ordnung schaffen. Ich bin ein Freund davon, so wenig wie möglich auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Ich empfehle Euch sehr meinen Blogbeitrag mehr im Sein als im Haben durchzulesen, da gerade der bewusste Umgang mit all den Dingen, die man so besitzt, einen enormen Einfluss auf das Arbeiten zu Hause hat. Sorge dafür, dass die Internetverbindung einwandfrei funktioniert. Natürlich nur, wenn Du auf das Internet angewiesen bist. Manchmal ist es sogar viel sinnvoller, ohne Zugang zum Internet zu arbeiten, damit man sich nicht ablenken lässt und sich wirklich voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren kann. Eine angenehme Beleuchtung, ein rückenschonender Stuhl (!) und genug Flüssigkeit erleichtern Dir das Arbeiten sehr.






2. Wochenplanung und Tagesplanung ist das A&O


Was mir persönlich am meisten hilft und wodurch ich meine gesetzten Ziele besser erreichen kann, sind Wochen und Tagesplanungen. Jeden Sonntag beschäftige ich mich mit der anstehenden Woche und den TO-Dos. Es ist dafür ganz wichtig, dass man sich alle Aufgaben entweder per Stift und Zettel (Ich bevorzuge meinen Kalender) oder in ein Word-Dokument notiert. Dann priorisiert man die TO-Dos vor allem ihrer Wichtigkeit und ihrer Dringlichkeit. Am besten schreibst Du Dir noch das Datum und die Uhrzeit hinter die Aufgabe, damit Du Dir eine Timeline setzt. Gehe deine Aufgaben einzeln durch und überlege Dir wieviel Zeit Du dafür einplanst – je detaillierter du vorgehst, desto besser und effizienter.





3. TO BE


Es ist ganz wichtig, dass Du Dir vorstellst, wie du sein möchtest, also auch wie Du arbeitest, handelst und welche Einstellungen Du hast. Stell Dir dein Idealbild immer wieder vor und lebe danach. Die Visualisierung dessen wird Dich immer mehr Richtung Ziel bringen und es Dir vereinfachen diese zu erreichen. Zum Beispiel: Melodie ist eine Frühaufsteherin, die konsequent jeden Morgen um 6 Uhr aufsteht, sich eiskalt abduscht, eine kurze Runde joggen geht und dann die Tagesplanung ihrer Aufgaben definiert. Sie ist zielorientiert, ehrgeizig und selbstdiszipliniert und versucht in jeder ihrer Projekte 100% zu geben. Dafür nimmt sie sich die Pausen, die sie benötigt, um wieder mit voller Energie das nächste Projekt zu beginnen.



4. Pausen einplanen


Ich bin der Meinung, dass man immer nur produktiv arbeiten kann, wenn man sich auch genügend Pausen gönnt. Ich nehme mir eine Aufgabe bzw. ein Thema oder Projekt vor, bearbeite dieses für ca. 50 Minuten und mache dann eine 10-minütige Pause, um mir zum Beispiel einen Kaffee oder Tee zu machen, mir die Beine zu vertreten oder mich zu stretchen. Wenn man mehr Pausen macht, kommt man gar nicht erst in eine Überbelastung. (Sei es auf beruflicher, als auch auf sportlicher Ebene ;)) Natürlich ist es jedem selbst überlassen, welche Arbeits,- und Pausenzeit gewählt wird. Es gibt hier unzählige von Techniken, die die Produktivität voranbringen sollen. Ich empfehle Dir, einfach auszuprobieren, mit welchen Zeitintervallen Du am produktivsten bist.


5. Resümee des Tages


Nimm Dir am Ende des Tages die Zeit auf den vergangenen Arbeitstag zurückzublicken und versuche Dir folgende Fragen zu beantworten. Versuche immer wieder zu reflektieren, damit Du Dir die Möglichkeit gibst, deinen Arbeitstag zu optimieren.


Was hat gut geklappt?

Hast Du deinen Tagesplan einhalten können?

Wenn nein, woran hat es gelegen?

Was kannst Du am nächsten Tag besser machen und vor allem, wie?

Hast du die Pausen eingehalten?

Wieviel hast du getrunken?




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